Soziales Lernen lernen in den neuen 5. Klassen
Im Oktober 2003 besuchten alle 5. Klassen unserer Schule ein 2-tägiges Seminar mit gemeinsamer Übernachtung auf der Kluse. Die Klassenlehrer und unser Sozial- pädagoge begleiteten die Klassen dorthin. Die Kluse ist eine Jugendbildungsstätte in Menden in der Nähe des Hexenteichs und umgeben von Wald.
Auf dem Foto sieht man den Eingang der Kluse.

Eine Schülergruppe macht gerade ein Flugexperiment. Ein rohes Ei muss mit einem selbstgebauten Flugkörper so weich landen, dass das Ei nicht zerbricht.

Die Schüler unserer 5. Klassen kommen aus vielen verschiedenen Grundschulen und kennen sich meist noch nicht.
Einige Wochen nach dem Schulwechsel ist es besonders wichtig, dass sich ein Gefühl von Klassengemeinschaft entwickelt. Dies soll das Projekt unterstützen.
Gemeinsames Lernen und Spielen können in einer zwanglosen Atmosphäre erprobt und trainiert werden.
Die Schüler machen viele gemeinsame Spiele, bei denen soziale Grunder-
fahrungen vermittelt werden wie

Selbstdarstellung in der Gruppe ausprobieren

Spielregeln aufstellen und beachten

Gemeinsam ein Ziel verfolgen und die Erfahrung machen, dass sich Einsatz lohnt

Erfolge gemeinsam feiern - Misserfolge gemeinsam tragen

Jeder hält den anderen fest - nur so ist
die Gruppe stabil. 

Das Kettenfangen ist nur dann erfolgreich, wenn der Gegenspieler eingekreist wird

Die Erfahrung "gemeinsam können wir mehr als alleine" wird in vielen verschiedenen Spielen gemacht. Ziel ist die Entwicklung von Teamfähigkeit und sozialer Identität.

 

Beim Blindenführen durch den Wald muss man sich ganz auf seinen Partner verlassen können. Klassengemeinschaft verlangt hier sogar "blindes" Vertrauen.

 

 

Auch in der Freizeit steht Gemeinschaft ganz obenan


Zum Abschluss gibt es natürlich ein Klas- senfoto und eine Urkunde über die geschaffene Klassengemeinschaft.
Beides soll die Klasse an ihr Projekt auf der Kluse erinnern und die gemachten Er- fahrungen sollen auch später im Unterricht aufgefangen und weiterentwickelt werden.

 

Dazu der Artikel aus der Mendener Zeitung vom 25.06.2004: